
Hier ist der Eingang zum Hospiz - Gelände . Wir wurden zuerst hier im Büro empfangen . Links vom Eingang ist ein kleiner Raum , hier bekamen wir einen Kenia - Kaffee zur Begrüßung . Mit dem Bus von Mombasa bis Nairobi waren wir ca. 7,5 Stunden unterwegs , dann nochmals eine knappe Stunde vom Bus-Bahnhof bis in das Hospiz , und das in der großen Afrika Hitze . Unser letzter Besuch und Urlaub in Kenia war im Januar 2006 . In dem Jahr haben wir das erste mal den Zug genommen 1.Klasse , Schlafwagen . Zum Schlafen kamen wir kaum , der Zug brauchte von Mombasa - Nairobi etwa 15 Stunden , mehr halten als fahren - die ganze Nacht durch . Die Zugtoilette war der Wahnsinn , nur ein " Loch " im Fußboden und Haltegriffe an den Seiten .Die Tour vom Urlaubsort Mombasa bis nach Nairobi / Karen in das Hospiz zu den Kindern , war für meinen Mann und mich immer sehr stressig . Morgends gegen 5.30 Uhr mußten wir immer aus dem Hotel und waren am nächsten Abend zum Essen erst wieder zurück . Dieses ist die Verlängerung vom Eingang nach rechts rüber , was man als Anbau rechts sieht , ist das Labor . Hier werden die Bluttest und sonstige Untersuchungen durchgeführt . Dank aller Spenden für das Hospiz , konnte auch das Labor immer wieder erweitert und verbessert werden .Hier können auch die Werte anderer Aids - Infizierten untersucht werden ,die außerhalb vom Hospiz wohnen , alle Spenden ermöglichen solche Test .
Wir besuchten im Januar 2006 , mit einer Schwester aus dem Hospiz und einer dort helfenden Dame aus Australien , die großen Slums in Nairobi . Auch hier werden die kranken Kinder vom Hospiz mit versorgt , alles nur von Spendengelder unterstützt .
Einige der 100 Aidswaisenkinder , die im Januar 2006 im Hospiz - Gelände waren . Andere waren zu der Zeit in der Schule oder mit dem kleinen Bus unterwegs .
Es sind im Gelände flache Häuser , die in 2 Wohn - Einheiten geteilt sind , durch eine Wand wie man es hier auf dem Bild sieht. Eine kleine Wohnung besteht aus : 2 Zimmern , einem kleinen Flur und einem winzigen "Dusch/WC" . Wir konnten es nicht glauben , diese Räume werden belegt mit ca. 14 Kindern mit einer Hilfs - Mama , zum Wohnen , Schlafen und Essen .Gekocht wird in einer größeren Küche für alle gemeinsam . Hier helfen überall schon mal Urlauber kostenlos , die einfach mal 1 Woche oder länger dem Hospiz helfen . So trafen wir in den Jahren dort schon Ärztepaare , Schwestern usw . ..... Die Kinder können sich im Gelände überall frei bewegen , für die kleineren ist ein Spielplatz angelegt , die größeren fahren Roller , die nur wenige vorhandenen . Es wird immer abgewechselt , die Kinder sind sehr genügsam.
Bei unserem letzten Besuch im Hospiz , räumte eine Deutsche Volontärin die dort für ein Jahr aus Süddeutschland beschäftigt war über die Kirche , Ihren Schlafraum für uns . Wir haben somit das erste mal im Hospiz übernachtet . Ansonsten hat man uns immer eine Schlafgelegenheit besorgt , in Schwestern - Häusern in der Nähe . Nach dem Frühstück , wurden mein Mann und ich zu der Tages - Besprechung aller Mitarbeiter , eingeladen . Man bedankte sich bei uns für die jahrelangen Besuche mit den Geldern für die Aidshilfe für das Hospiz. Wir waren sehr gerührt , da man uns auch noch beklatschte und die Kinder Ihre Lieder für uns sangen . Für uns war es wirklich sehr ergreifend. 
Die kleinen Wohnungen für jeweils 14 - 15 Kindern mit Helf - Mama , man sieht rechts schon gleich die Betten , es ist 1 Raum . Hier warten die Kinder in 2 verschiedenen Wohnungen auf das Essen . 
Die kleinen Kinder versammeln sich hier vor dem Kindergarten - Zimmer . Sie sangen für uns und bedankten sich für unseren Besuch und das Spendengeld . Rechts auf dem Foto ist der " Protus " mit einem kleinen Aids-Waisenjungen und Birgit war zu der Zeit Volontärin aus Deutschland zum Helfen für 1 Jahr im Hospiz .
Herbert sitzt hier mit in der Kindergarten -Stube . Hier wurden die Kleinsten beschäftigt .
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